Max Alberty
„Theater als Volksbildungsinstitut“
Eugen Wolff, Professor für Literatur- und Theaterwissenschaft, hat vor über 100 Jahren damit begonnen, Exponate, Fotografien und Schriften der regionalen und überregionalen Theatergeschichte zu sammeln. Seitdem ist der Fundus der theatergeschichtlichen Sammlung des Institutes für Neuere Deutsche Literatur und Medien der Christian Albrechts-Universität zu Kiel stetig gewachsen.
Aktuell lagert unter anderen ein großes Konvolut an Theaterzetteln und Programmen ab den 1920er Jahren in verschiedenen Kisten, die nach Ordnung und Kontextualisierung verlangen. Sie waren Gegenstand dieses Projektseminars, das im dritten Studienjahr des Bachelorstudiums angesiedelt war.
Ziel dieses Seminars zum Forschenden Lernen war es, anhand der historischen Materialien der theatergeschichtlichen Sammlung exemplarisch nachzuverfolgen, wie sich das Kieler Theater in der historischen Umbruchsituation von der Demokratie hin zur Diktatur und wieder zurück zur Demokratie entwickelt hat. Anhand des genannten Konvoluts untersuchten und kontextualisierten die Studierenden in insgesamt sechs Arbeitsgruppen Kontextualisierung der Dramen in den Programmheften und die Programmgestaltung des Kieler Theaters.
Ausgangspunkt für die eigenen Forschungsarbeiten der Studierenden waren jeweils die Wirkungszeiträume der verschiedenen Intendanten:
Wissenschaftlich begleitet wurden die Studierenden von Dr. Nikolas Buck (Fachbereich Theatergeschichtliche Sammlung) und Dr. Simon Hansen (Fachbereich Forschendes Lernen), sowie von Monika Römer-Jacobs vom Theatermuseum Kiel.
Unser Ziel war es, das historische Material der theatergeschichtlichen Sammlung zu digitalisieren und zu kontextualisieren, was nun in Ansätzen geschehen ist.
Die Ergebnisse unserer Arbeit werden in dieser digitalen Ausstellung präsentiert. Über die Jahreszahlen gelangen Sie zu den jeweiligen Teilzeiträumen. Am Ende jeder Seite können Sie zum nächsten Zeitraum springen oder zum Hauptmenü zurückkehren. Am Ende jeder Seite finden Sie außerdem die Quellen- und Literaturangaben.